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Der Tagesaufenthalt

Hansastr. 2
26723 Emden

Tel.: 04921 / 32872
Fax: 04921 / 979575
Öffnungszeiten: montags 9 - 15.30 Uhr
di., mi, fr. 9 - 16 Uhr, do 10 - 16 Uhr

Projekt AKuT:

Arzt und Krankenschwester unterm Dach des Tagesaufenthalt

Wohnungslosigkeit und Krankheit

Als Wohnungsloser krank zu sein ist für viele Menschen  eine Bedrohung. Denn wer krank ist, wird nicht so schnell wieder gesund. Viel schlimmer: Krankheiten verlaufen langwieriger, oft dramatischer.

Viele gehen selten oder oft zu spät aus Angst oder Scham zum Arzt. Häufige Krankenhausaufenthalte sind die Folge.

Was wird getan?

Im Tagesaufenthalt in der Hansastrasse  gibt es seit April 2003 die Sprechstunde für wohnungslose und kranke Besucher.

Am Dienstag- und Donnerstagnachmittag sind eine Ärztin und eine Krankenschwester im Haus, um erkrankte Besucher zu behandeln. Einmal in der Woche gibt es eine pflegerische Versorgung durch die Krankenschwester in der Übernachtung  `Alte Liebe´.

Behandlungsanlässe sind in der Hauptsache Hauterkrankungen, Verletzungen, Atemwegserkrankungen, Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, Herz-/Kreislauferkrankungen, Folgen von Suchterkrankungen, sowie psychiatrische Erkrankungen.

Das Angebot umfasst folgende Aufgaben:

  •        Notfallbehandlung bei einfacheren Problemen

  •        Sicherstellung einer Fortführung von begonnenen Behandlungen

  •        Kooperation mit dem medizinischen Versorgungssystem

  •        Anleitung zur Gesundheitspflege.

  

Warum ist Gesundheitsförderung nötig?

Das bestehende System der Regelversorgung erreicht nicht die kranken Menschen auf der Straße. Mit einem niedrigschwelligen, formlosen und zielgerichteten medizinischen Angebot soll der eigene Weg zum Arzt erleichtert werden.

Darüber hinaus kann durch rechtzeitige Diagnose von akuten Erkrankungen  teure Folgeerkrankungen vermieden werden.

Was wird gebraucht?

Angesichts zunehmender Armut in Deutschland (Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung 2005) und wieder steigender Wohnungslosenzahlen (Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe 2005) wird AKuT auch in Zukunft (leider) ein notwendiges Angebot bleiben.

 

AKuT finanziert sich in erster Linie über Spenden. Um auch in Zukunft die medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen in Emden zu sichern, ist AKuT auf kontinuierliche finanzielle und materielle Unterstützung angewiesen.

Spenden können unter dem Stichwort:

 „Medizinische Versorgung“ auf das Konto der Ev. ref. Gemeinde

Sparkasse Emden

BLZ   284 500 00

Konto 4077  eingezahlt werden.

 

Auf Wunsch können Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.