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Der Möbel- und Schredderdienst
Der Möbel – und
Schredderdienst ist als diakonische Einrichtung der evangelisch – reformierten
Kirche Emdens ein wesentlicher Bereich der Nichtseßhaftenarbeit. In einem
Arbeitsprojekt werden beim Möbel – und Schredderdienst Nichtseßhafte
betreut. Dafür stehen 8 Plätze zur Verfügung. Gefördert wird
dieses Projekt über den europäischen Sozialfonds. Neben dem Möbel
– und Schredderdienst stehen darüber hinaus eine kleine Tischlerei und eine
Fahrradwerkstatt zur Verfügung. Ziel dieses Projektes ist es, Menschen, die
entwurzelt sind, wieder an einen Arbeitsprozeß heran zu führen. Dadurch
erfahren sie neben einem regelmäßigen Arbeitsrhythmus auch einen geregelten
Tagesrhythmus. Der spätere Einstieg ins Berufsleben wird erleichtert. Für die
Menschen ist das Zusammenwirken an diesem Ort ein Stück weit leben wie in einer
Familie. Zusammen mit der
Arbeitsanleitung findet eine pädagogische Betreuung statt. Dadurch wird die
Bearbeitung weiterer Probleme gewährleistet. Dazu gehören auch
Fortbildungsmaßnahmen und die Frage der Freizeitgestaltung. Bei der Durchführung
des Projektes findet eine enge Zusammenarbeit mit anderen diakonischen und städtischen
Betreut wird dieses
Projekt durch die Sozialpädagogen Frau Gabriele Buß und Herrn Nordwall und
durch die Arbeitsanleiter Herrn Stephan Mais (Möbeldienst) und Herrn Günter
Romanski (Schredderdienst). Ihnen macht diese gemeinsame Arbeit mit Menschen
viel Freude. Die Leistungen des
Möbel- und Schredderdienstes sind Angebote, die jeder gegen entsprechende
Entgelte in Anspruch nehmen kann. Beim Möbeldienst kann man gut erhaltene Möbel
abgeben, die durch die Mitarbeiter abgeholt werden. Diese werden dann zu
angemessenen und erschwinglichen Preisen für jedermann angeboten und verkauft. Der Möbeldienst
holt aber nicht nur einzelne Möbelstücke ab, sondern führt auch Umzüge und (Gesprächszusammenfassung; das Gespräch führte Herr Veddeler mit Frau Buß, Herrn Mais und Herrn Romanski) |